Rottersdorf

Lage

An der Landesstraße St. Pölten - Krems, nahe dem Fladnitzbach, ganz flach gelegen, von fruchtbaren Feldern umgeben.

Geschichte des Ortes:

Der Name soll von Roderich von Chuenringen herstammen. Der Ort kam später an Bischof Altmann von Passau und durch diesen an das Stift Göttweig (Stiftsbrief 1083). In Rottersdorf bestand bis 1848 ein Wirtschaftsamt des Stiftes. Rottersdorf gehörte früher zur Pfarre Herzogenburg. 1248 beschenkte Erzbischof Johann von Kappadokien die Kirche Rottersdorf mit einem Ablass. Filialkirche zum heiligen Matthäus (renoviert 2009, 2013), romanisches Chor-Quadrat, Westturm mit Spitzdach, Chor und Langhaus flach gedeckt (17. Jahrhundert). Rokoko-Altar mit gutem Ölbild, zwei spätgotische Statuen Maria und Johannes um 1500. Einige Bilder auf Holz, darunter Maria‘s Tod und die Gottesmutter mit Heiligen. Einen Kilometer nördlich vom Ort, nahe Weidling, entstand ab dem Jahre 1965 auf dem trockengelegten Boden der Fladnitzniederung eine Siedlung mit derzeit 26 Häusern.

Funde

Brandgräber der römischen Bevölkerung. (Unveröffentlichter Fund von J. Bayer 1927)